Stadtgebiet
Sehr gute, öffentlich zugängliche Bilder zur Innenstadt Hombergs – insbesondere des Marktplatzes – gibt es bereits im Internet, insbesondere im Wikipedia Eintrag zu Homberg, bei Wikimedia und auf den Seiten von Herrn Bölling. Allerdings finden sich kaum Bilder zu anderen Teilen der Stadt. Einige Ecken und Eckchen möchte ich daher hier präsentieren.
Los geht es mit der Westheimer Straße, die bekanntlich zum Marktplatze – der “guten Stube” Hombergs – führt. Hier gibt es einen Ort, welcher als Besenmarkt bekannt ist und an dem es bis vor kurzem einen “Seifenplatz” gab, wo man unter anderem nach Mandeln duftende “Grüne Tante” kaufen konnte. Das Geschäft gibt es mittlerweile leider nicht mehr; dafür nun aber eine leicht bekleidete Besenbinderin, die das genaue Abbild früherer Hombergerinnen darstellt. Schon früher war Homberg ja für seine scharfen Feger weit und breit bekannt. Heute leider ist dem nicht mehr so; will sagen, es werden keine Besen mehr gebunden. Daher – quasi als 0 Euro Job – obliegt oben genannter Dame nun die Aufsicht über den neu errichteten High – Tech – Poller, der Unbefugten zu bestimmten Tageszeiten die Zufahrt zum Marktplatze versperren soll. Bin gespannt, wann der erste Bumm-Bumm-Scirocco davor klebt.
Das Bild stammt aus dem Jahre 2006, daher ist der Poller hier nicht enthalten. Dafür zeigt es das Cafe Lippold, welches jüngst auch im HR im Rahmen des Hessentages zu sehen war. Für mich eine feste Anlaufstelle bei jedem Besuch in Homberg. Hier sei insb. der “Kassler Brocken” empfohlen! Früher gab es dann auch noch Biscuit Plätzchen bei Hassenpflugs; die waren auch sehr gut. Neben Schnuckelwerk auch immer ganz wichtig: eine Pizza von Wagners, meist Champignon *seufz*…
Wo wir schon am Besenmarkt stehen: “links hoch” gehts durch die Bischofstraße in Richtung Dörnberg Tempel.
Hier wurde einst an einer gewissen Fahne geklöppelt (und wie man hört, ist hier auch heute wieder in mancher Nacht ein leises Murmeln zu vernehmen und ein Lichtschein zu erkennen…). Erklimmt man die Stufen des Tempels, so hat man eine schöne Sicht auf die Häuser in Richtung Marktplatz & Kirche.
Gehen wir hier aber lieber fort von hier, der Westheimer folgend zum und über den Marktplatz in Richtung ehemaliges Amtsgericht (ja, auch das haben wir nicht mehr). Den Markplatz selbst lasse ich mal aus; der ist jetzt so schön fehlfarben neu gestaltet, das ich Angst um Ihre Gesundheit habe (erste epileptische Anfälle sollen in diesem Zusammenhang schon vorgekommen sein). Mutige finden Bilder in der unten eingefügten slideshow. Am Amtsgericht vorbei gelangt man zum Reithausplatz, an dem sich eine schöne Allee findet. Diese würde zum Verweilen einladen, gäbe es intakte Sitzgelegenheiten. Naja.
Von hier aus hat man die Wahl: über den Reithausplatz in Richtung Schloßberg, schräg links weg in Richtung Freibad am Erleborn, geradeaus zum Werrberg oder rechts runter in Richtung Osterbach (und Katterbachtal). Wählt man den Weg in Richtung Werrberg bzw. Krankenhaus, so hat man die Möglichkeit, eines der neueren Bauwerke Hombergs zu Gesicht zu bekommen: Die Homberger Nordumgehung! Kommt man von Melsungen oder Mörshausen, so kann man diese nutzen, um erst gar nicht nach Homberg rein fahren zu müssen. Sollte man aber in Homberg einkaufen wollen, so fährt man natürlich auch weiterhin quer hindurch. Es ist mir im Übrigen von auf der Umgehung picknickenden Familien berichtet worden, seien Sie also mit Ihrem Automoppel in jedem Falle auf der Hut – man rechnet nicht unbedingt mit Ihnen!
Das gleich gilt im Übrigen für die Homberger Ostumgehung, die nie gebaut wurde und mittlerweile trotzdem besteht. Mehr dazu später unter „Katterbach und Stöppling„. Wenn es einem allerdings hier schon reicht, kann man auch kehrt machen und zurück in die Innenstadt laufen. Auch hier gibt es noch einiges zu sehen, zu kaufen gibt es leider nicht mehr sooo viel. Das Warenangebot ist in den letzten 10 Jahren deutlich zurückgegangen, es findet sich nun zumeist im Osterbach oder gar nicht mehr. Dabei fällt mir ein – da es ja schon seit geraumer Zeit den COOP am Marktplatz nicht mehr gibt, wo kaufen die Minderjährigen jetzt Ihren Alkohol!? Wobei, ist vielleicht ganz gut so. Gerade erinnere ich mich an eine Doppelstunde Latein (in der ersten und zweiten Stunde, eigentlich ohnehin schon grausam genug), ich war gerade 15 und all meine Körperteile (abgesehen von meinem Magen!) kribbelten und waren fest eingeschlafen… Aber es entstehen auch noch neue Läden in der Innenstadt! So hat vor einiger Zeit ein neues Blumengeschäft in der Untergasse eröffnet. Für mich persönlich schade; der vorherige Spezialitäten-Onkel war einer der Fixpunkte in Homberg für mich (und es war der einzige Laden in der gesamten BRD, wo man noch RAIDER kaufen konnte …). Hier mal ein Bild im ehemaligen Zustand, welches ich aus Wikimedia geklaut habe:

Quelle: Dr. Lambrecht
Hat man noch nicht genug gesehen, kann man beispielsweise dem Tempel der Ödnis Homberger Gymnasium einen Besuch abstatten. Dieses wurde in den letzten Jahren renoviert und hat – so ich recht informiert bin – vor kurzem eine Mensa erhalten. Zum Verdruß der Schüler wurde jedoch kein Akademisches Viertel genehmigt
. Bäh, hatten wir ja auch nicht!!!
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Doch nun genug der Worte; vieles könnte man hier noch schreiben und beschreiben, doch dazu fehlt die Zeit. Daher nun eine slideshow mit Bildern der (Innen)Stadt, bunt gemischt.
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zur. zu “Willkommen!” ~ weiter zu „Unterwegs im Osterbach“






